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Fettabscheider – warum?

Der Einsatz von Fett­abscheidern ist gesetzlich vorgeschrieben und klar geregelt:

„In Betrieben, in denen fetthaltiges Abwasser anfällt, sind Abschei­deranlagen für Fette nach DIN EN 1825-2 und DIN 4040-100 zu bemessen, einzubauen und zu warten.“ (DIN 1986-100; 9.2.2)

Die kommunalen Entwässerungssatzungen schreiben vor, dass keine Stoffe in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet werden dürfen, die deren Betrieb beeinträchtigen und zu Schäden führen können. Dieses Verbot gilt besonders für fett- und ölhaltiges Abwasser aus Industrie- und Gewerbebetrieben.

Wer braucht einen Fettabscheider?

Fallen Fette und Öle pflanzlichen oder tierischen Ursprungs in Industrie- oder Gewerbebetrieben an, müssen diese Unternehmen Fettabscheideranlagen einsetzen. (DIN EN 1825-2; 4)

  • Küchenbetriebe in Hotels und Gaststätten
  • Autobahnraststätten, Kantinen, Mensen etc.
  • Grill-, Brat- und Frittierküchen
  • Speiseausgabestellen mit Rücklaufgeschirr
  • Metzgereien mit und ohne Schlachtung
  • Betriebe der industriellen Lebensmittelverarbeitung
  • Schlachthöfe; Geflügelschlachtereien
  • Tierkörperverwertungen
  • Ölmühlen
  • Speiseölraffinerien
  • Margarinefabriken
  • Konservenfabriken
  • Fertiggerichtehersteller
  • Fritten- und Chipserzeuger
  • Erdnussröstereien
  • und andere…

So einfach funktioniert ein TECEsepa S Fettabscheider

TECEsepa-Fettabscheider – Grundfunktionen:

  1. Zulauf:
    Für öl- und fetthaltige Abwässer aus dem Küchenbereich.
  2. Fettsammelraum:
    Öle und Fette besitzen eine geringere Dichte als Wasser, sammeln sich auf der Wasseroberfläche und bilden dort eine stetig wachsende Schicht.
  3. Schlammfang:
    Hier lagern sich die abgeschiedenen schweren Sinkstoffe wie z.B. Essensreste ab.
  4. Entleerung:
    Für die regelmäßige monatliche Entleerung des Behälterinhalts liegt am tiefsten Punkt des Abscheiders der Anschluss für das optional erhältliche Absaugrohr.
  5. Probeentnahmeeinrichtung:
    Zur Kontrolle des gereinigten Schmutzwassers.